Infotag Psychologiestudium

Das Veranstaltungsmagazin

Studenten Psychologie bei einer Veranstaltung

Inhalt

Liebe angehende Psycholog:innen, liebe Eltern,

wir freuen uns riesig, euch heute zu unserem Infotag Psychologiestudium begrüßen zu dürfen!

Ihr steht an einem spannenden Punkt in eurem Leben, an dem sich viele Fragen rund um die Zukunft und die Studienwahl stellen. Das Psychologiestudium ist faszinierend, vielseitig und eröffnet unzählige spannende Wege – aber es kann auch ganz schön komplex wirken, gerade wenn es um Bewerbung oder die tatsächlichen Studieninhalte geht.

Genau dafür sind wir da! In den kommenden Stunden möchten wir euch einen realistischen und umfassenden Einblick in die Welt der Psychologie geben. Wir klären über Mythen auf, sprechen über Herausforderungen und zeigen euch die vielfältigen Möglichkeiten, die ein Psychologie-Studium bietet – von den Inhalten über die Bewerbung bis hin zu den späteren Berufsperspektiven.

Nutzt die Gelegenheit, Fragen zu stellen, zuzuhören und euch inspirieren zu lassen. Wir hoffen, dass ihr am Ende des Tages ein klares Bild davon habt, ob das Psychologiestudium der richtige Weg für euch ist und wie ihr diesen Weg erfolgreich beschreiten könnt.

Wir wünschen all unseren Gästen einen informativen Tag und danken den Sponsoren und allen Mitwirkenden für die Unterstützung bei der Organisation dieses Tages!

Petra Ruthven-Murray und das Team der Berliner Studienberatung planZ

Das Programm

10:30 – 11:00 Uhr

Strategien für die Zulassung: Wie knacke ich den NC?

In diesem Vortrag erfährst du alles über die strategische Planung deiner Bewerbung fürs Psychologiestudium an den staatlichen Unis. Ob Auswahlverfahren oder Wartesemester – hier erfährst du, wie du deine Chancen maximierst und wie du mit einem guten BaPsy-Test deinen Weg ins Studium meisterst.

Patrick Ruthven-Murray, planZ Studienberatung

11:00 – 11:15 Uhr

Der Eignungs-Check: Passt Psychologie wirklich zu mir?

Psychologie ist weit mehr als nur „mit Menschen reden“. Wir klären auf, warum dieses Fach eine Naturwissenschaft ist und welche kognitiven, emotionalen und motivationalen Kompetenzen du wirklich im Gepäck haben solltest. Erfahre, wie professionelle Eignungsdiagnostik dir hilft, eine fundierte Entscheidung zu treffen und spätere Enttäuschungen im Hörsaal zu vermeiden.

Petra Ruthven-Murray, planZ Studienberatung 

12:00 – 12:30 Uhr

Deep Dive Psychologie-Studium: Was lernst du eigentlich im Hörsaal?

Wir nehmen dich mit auf eine Reise durch das Curriculum und schauen hinter die Kulissen der akademischen Ausbildung. Von den biologischen Grundlagen der Neuropsychologie bis hin zu den komplexen Fragestellungen der Klinischen Psychologie erfährst du, wie Theorie und Praxis im Studium ineinandergreifen und welche intellektuellen Herausforderungen dich in den ersten Semestern begleiten werden.

Prof. Dr. Dr. Constance Winkelmann,  Medical School Berlin (MSB) 

12:30 – 13:00 Uhr

Es gibt noch mehr… Psychologie studieren mit dem öffnenden Blick der Psychoanalyse.

Lerne das Psychologiestudium aus einer psychodynamischen Perspektive kennen. Wir erkunden, welche unbewussten Dynamiken sich hinter dem Phänomen der Liebe verbergen, wie psychische Symptome psychoanalytisch gedeutet werden können und warum tiefenpsychologische Verfahren auch in der modernen Therapielandschaft eine unverzichtbare Wirksamkeit entfalten.

Prof. Dr. Christiane Steinert, International Psychoanalalytic University Berlin

13:30 – 14:00 Uhr

Psychologie & Business: Warum Adidas uns so begeistert – wie wir im Studiengang Wirtschaftspsychologie an der BSP Marken morphologisch durchleuchten

Warum entscheiden wir uns im Laden für eine bestimmte Marke? In diesem Workshop erfährst du, wie die Wirtschaftspsychologie die verborgenen Motivstrukturen von Konsumenten entschlüsselt. Am Beispiel einer spannenden Werbeanalyse zeigen wir dir, wie Markenpsychologie funktioniert und wie man mit morphologischen Methoden die Wirkung von Marketing und Design auf die menschliche Psyche sichtbar macht.

Business School Berlin (BSP) 

14:00 – 14:30 Uhr

Psychotherapie – und was noch? Eine Entdeckungsreise durch die faszinierenden Berufsfelder für PsychologInnen.

Das Berufsfeld nach dem Studium ist weitaus vielfältiger als die klassische Couch-Therapie. Wir nehmen dich mit in die spannende Praxis der Rechtspsychologie, zeigen dir die psychologischen Hintergründe der Polizeiarbeit und blicken in die Forensik sowie die Krisenintervention. Erhalte wertvolle Einblicke, wo Psychologinnen und Psychologen überall dort gebraucht werden, wo es wirklich brenzlig wird.

Lars Allioli-Näcke, Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) 

Im Anschluss – große Verlosung:

Gewinne Bücher zum BaPsy, zur Studienwahl aus dem Hogrefe Verlag, einen exklusiven Schnupperstudientag an der IPU,  eine Probewoche „Wirtschaftspsychologie-Studium an der BSP, einen „Ask-the-Prof“ Termin mit Prof. Lindenmeyer von der MHB, schicke Hoodies und Shirts der Medical School Berlin und einen Gutschein für einen Potenzial-Check bei planZ!

Veranstalter und Sponsoren

Das Team der privaten Berliner Studienberatung planZ unterstützt seit 2005 junge Menschen bei der Wahl des passenden Studienfachs an der richtigen Hochschule.

Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass der Übergang von der Schule zur Hochschule viele Fragen aufwirft. Genau deshalb haben wir uns auf die intensive und persönliche Begleitung spezialisiert. Bei uns findest du keine Standardantworten, sondern maßgeschneiderte Strategien, die genau auf deine Situation zugeschnitten sind. Wir nehmen uns die Zeit, deine Interessen, Stärken und Ziele zu verstehen und entwickeln gemeinsam mit dir einen realistischen Plan für dein Studium.

Unser Team besteht aus erfahrenen BeraterInnen, die die Hochschullandschaft im In- und Ausland und die die Zulassungsverfahren in- und auswendig kennen.

Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen und dich mit unserer Expertise und Leidenschaft auf deinem Weg zu begleiten!

planZ Studienberatung
Telefon: 030 / 612 86 923
E-Mail: info@planZ-Studienberatung.de
www.planZ-Studienberatung.de

An den Hochschulen des Hochschulverbunds der MSB Medical School Berlin, MSH Medical School Hamburg und der HMU Health and Medical University in Potsdam kannst du sowohl das Bachelorstudium als auch das Masterstudium der Psychologie absolvieren.

Was diese Hochschulen besonders auszeichnet, ist ihr praxisnaher Ansatz und der starke Fokus auf die Bereiche Gesundheit, Medizin, Psychologie, Business und Recht. Hier wird Wert darauf gelegt, dass du nicht nur theoretisches Wissen erwirbst, sondern auch frühzeitig und intensiv praktische Erfahrungen sammelst. Das ist super wichtig, um optimal auf deinen späteren Beruf vorbereitet zu sein und einen reibungslosen Übergang ins Arbeitsleben zu finden.

MSB Medical School Berlin
Telefon: 030 / 7668 375 640
E-Mail: bewerbung@medicalschool-berlin.de

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane wurde 2014 gegründet und hat im Sommersemester 2015 den Studienbetrieb in den Fächern Humanmedizin und Psychologie aufgenommen, seit 2024 wird auch das Fach Zahnmedizin angeboten. Die MHB ist Brandenburgs erste Hochschule mit medizinischer Fakultät und in kommunaler gemeinnütziger Trägerschaft.

Eine deutschlandweite Besonderheit des NC-freien, approbationskonformen Bachelorstudiengangs Psychologie (B.Sc.) stellt die große Nähe zur klinischen Praxis dar. In innovativen, extrem praxisorientierten Lehrformaten erhalten die Studierenden von Beginn des Studiums an die Gelegenheit, vor Ort und im direkten Kontakt mit Patient:innen den Alltag und die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen in der Gesundheitsversorgung intensiv kennenzulernen.

Die International Psychoanalytic University (IPU) Berlin, gegründet 2009, schließt eine Lücke in der akademischen Psychologie, indem sie die Psychoanalyse als zentralen Ansatz in Forschung, Lehre und Praxis vermittelt.

Als weltweit einzige psychoanalytische Universität bietet die IPU ein unvergleichliches Studienprogramm, das den Menschen und seine Psyche in den Mittelpunkt stellt. Die IPU versteht die menschliche Psyche als biologisch, sozial und kulturell geprägt und fördert ein tiefgehendes Verständnis des Individuums im Kontext seiner Geschichte und unter dem Einfluss des Unbewussten.

Mit ihrer zentralen Lage im Herzen Berlins und modernen Lernbedingungen bietet die IPU optimale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Psychologiestudium.

Die BSP Business & Law School Berlin ist Teil eines Hochschulverbunds mit der MSH Medical School Hamburg, der MSB Medical School Berlin und der HMU Health and Medical University.

Sie zeichnet sich durch ihren klaren Fokus auf die Bereiche Wirtschaft und Recht aus, bietet aber auch Psychologie-Studiengänge an, die diese Perspektiven oft intelligent miteinander verknüpfen.

Das bedeutet für dich: Du bekommst nicht nur eine fundierte psychologische Ausbildung, sondern auch ein Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und rechtliche Rahmenbedingungen. Das ist ein riesiger Vorteil, wenn du später in Bereichen wie der Wirtschaftspsychologie, HR oder auch im juristischen Kontext arbeiten möchtest.

Der Göttinger Hogrefe Verlag ein international renommierter Wissenschaftsverlag und eine absolute Institution für alle, die sich ernsthaft mit Psychologie beschäftigen – ob als Studierende, Forschende oder Praktiker:innen.

Seit vielen Jahrzehnten veröffentlicht der Hogrefe Verlag hochwertige Fachbücher, Zeitschriften und psychologische Testverfahren, die auf dem neuesten Stand der Forschung sind. Egal ob ihr euch mit Diagnostik, Forschungsmethoden, klinischer Psychologie oder einem anderen Spezialgebiet beschäftigt – bei Hogrefe findet ihr die verlässlichen Quellen und Standardwerke, die ihr für euer Studium und eure spätere Karriere braucht und zusätzlich ein Übungsbuch für den BaPsy, von dem wir heute auch einige Exemplare verlosen werden.

Wir danken dem Verlag für die tolle Unterstützung des Infotags Psychologiestudium!

Das Psychologiestudium: Inhalte und Fächer

Du fragst dich, was genau dich im Psychologiestudium erwartet? Viele denken zuerst an Couch und Therapiegespräche, aber das Studium ist unglaublich vielfältig und fundiert. Hier bekommst du einen präzisen Einblick in die spannenden Studieninhalte, die dich zu einer echten Psychologie-Expertin oder einem -Experten machen!

Das Psychologiestudium gliedert sich grundsätzlich in drei Hauptbereiche: Grundlagen-, Methoden- und Anwendungsfächer. Diese Bereiche sind eng miteinander verzahnt und bauen aufeinander auf.


Die Grundlagenfächer: Das Fundament deines Wissens

Diese Fächer vermitteln dir das Kernwissen über das menschliche Erleben und Verhalten. Du lernst die grundlegenden Prinzipien der Psychologie kennen:

  • Allgemeine Psychologie: Hier geht es um grundlegende Prozesse wie Wahrnehmung, Denken, Emotion, Motivation und Lernen. Wie verarbeiten wir Informationen? Wie entstehen Gefühle?
  • Sozialpsychologie: Du erfährst, wie Individuen in sozialen Kontexten handeln, wie Gruppen funktionieren, warum Vorurteile entstehen oder wie wir uns gegenseitig beeinflussen.
  • Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie: Was macht uns einzigartig? Dieser Bereich beschäftigt sich mit individuellen Unterschieden in Persönlichkeit, Intelligenz und Fähigkeiten.
  • Entwicklungspsychologie: Von der Geburt bis ins hohe Alter – du lernst, wie sich Menschen psychologisch über die gesamte Lebensspanne entwickeln.
  • Geschichte der Psychologie: Ein Blick in die Vergangenheit hilft, die heutige Psychologie besser zu verstehen.
  • Biologische Psychologie und Neuropsychologie: Wie beeinflussen unser Gehirn, Hormone und unser Nervensystem unsere Gedanken, Gefühle und unser Verhalten?


Die Methodenfächer: Deine wissenschaftliche Werkzeugkiste

Diese Fächer sind entscheidend, um psychologische Phänomene wissenschaftlich zu untersuchen und zu verstehen. Ja, hier begegnest du auch Statistik, aber keine Sorge – es geht darum, Daten zu verstehen und kritisch zu hinterfragen, nicht darum, ein Mathe-Genie zu werden!

  • Methoden: Wie plant man eine Studie? Welche Forschungsdesigns gibt es? Du lernst das Handwerkszeug, um eigene wissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln und zu untersuchen.
  • Evaluation: Wie bewertet man die Wirksamkeit von Programmen oder Interventionen? Hier geht es um die Qualitätssicherung und den Erfolg psychologischer Maßnahmen.
  • Statistik: Du lernst, psychologische Daten zu analysieren und Ergebnisse korrekt zu interpretieren. Das ist unerlässlich, um Forschungsergebnisse zu verstehen und selbst aussagekräftige Studien durchzuführen.
  • Psychologische Diagnostik: Wie kann man Persönlichkeitseigenschaften, Fähigkeiten oder Störungen valide und reliabel messen? Du lernst, psychologische Tests und Fragebögen professionell anzuwenden und zu bewerten.


Die Anwendungsfächer: Wo Psychologie lebendig wird

In diesen Fächern lernst du, das erlernte Grundlagen- und Methodenwissen in konkreten beruflichen Feldern einzusetzen. Nicht alle dieser Spezialisierungen werden an jeder Universität gleichermaßen angeboten, aber sie geben dir einen guten Überblick über die Vielfalt der späteren Berufsfelder:

  • Klinische Psychologie und Psychotherapie: Verständnis, Diagnostik und Behandlung psychischer Störungen.
  • Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie: Einsatz psychologischer Erkenntnisse in Unternehmen – von Personalentwicklung über Marketing bis zur Führung.
  • Pädagogische Psychologie: Anwendung psychologischer Prinzipien in Bildung und Erziehung, z.B. bei Lernschwierigkeiten oder in der Schulentwicklung.
  • Gesundheitspsychologie: Förderung von Gesundheit und Prävention von Krankheiten aus psychologischer Sicht.
  • Rechtspsychologie: Die Rolle der Psychologie im juristischen Kontext, z.B. bei Zeugenaussagen oder der Täterprofilerstellung.
  • Umweltpsychologie, Medienpsychologie, Sportpsychologie, Verkehrspsychologie und viele weitere spannende Nischenbereiche, die je nach Hochschule vertieft werden können.


Das Psychologiestudium ist eine faszinierende und wissenschaftlich fundierte Reise. Es stattet dich mit einem breiten Wissen und vielfältigen Kompetenzen aus, um das menschliche Verhalten zu verstehen und in zahlreichen Berufsfeldern positive Veränderungen zu bewirken. Mach dich bereit für ein Studium voller spannender Erkenntnisse!

Psychologiestudium an der MHB in Brandenburg: Studierende erzählen!

Ein Beitrag der Medizinischen Hochschule Brandenburg

Kennst du den herrlichen Ruppiner See und Neuruppin, die Heimatstadt Theodor Fontanes? Wenn du davon träumst, Psychologie zu studieren, aber die ständige Ablenkung und Anonymität einer riesigen Großstadt dich abschrecken, dann könnte die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) in dieser charmanten Kleinstadt genau das Richtige für dich sein! Die folgenden Erfahrungsberichte geben dir einen authentischen Einblick hinter die Kulissen des Psychologie-Studiums an der MHB.

Ein Studiengang und eine Uni, die sich lohnen.

Mitten im ruhigen und naturreichen Neuruppin, kann ich mir keinen besseren Ort für mein Psychologiestudium vorstellen. Einerseits gefällt mir Neuruppin als Stadt mit seiner wunderschönen Architektur sehr gut. Andererseits bin ich von der Lehre generell, den kurzen Wegen, dem freundlichen und sehr persönlichen Verhältnis zu den Dozent*innen (teilweise kennen sie einen mit Vornamen), dem Praxisbezug und auch von der Kompetenz der Lehrenden sehr angetan. Ich würde immer wieder wählen an die MHB zu gehen. Ich überlege trotz des teuren Masters ihn in Neuruppin zu machen, weil ich mich hier insgesamt so wohl fühle. (Anna-Maria – 4. Semester, BSc. Psychologie)

Mit diversen Ressourcen zum Erfolg.

Ich bin im Quereinstieg an die Medizinische Hochschule Brandenburg in den Studiengang Psychologie (B.Sc.) gewechselt, da diese Universität einen approbationskonformen Ausbildungsweg anbietet, der alle wichtigen Fachbereiche abdeckt. Hier wird großer Wert darauf gelegt, dass alle Abläufe korrekt sind und die Studierenden sicher ihr Ziel erreichen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden und Studierenden trägt dazu bei, dass nicht nur die Studieninhalte, sondern auch die vorlesungsunabhängige Zeit und verschiedene Veranstaltungen vielseitig und bereichernd gestaltet werden. Eva (6. Semester – BSc. Psychologie)

Kleine Uni und viel Möglichkeit für Wachstum.

Das Schöne an der MHB ist, dass sie einem die Möglichkeit bietet, sich individuell für Themen zu interessieren und mit diesen persönlich weiterzuarbeiten. Durch die kleinen Gruppen und das klassenähnliche Ambiente, kann man nicht nur Beziehungen zu seinen Kommilitonen aufbauen, sondern auch zu den Professoren. Genau das spiegelt auch die Stadt Neuruppin wieder, die eines der Standpunkte der MHB ist. Man kennt schon alle aus der Stadt und die Wege sind kurz, was meiner Meinung nach nur den Studienalltag erleichtert (; Für Menschen, die individuellen Raum zum Wachstum suchen und einen ruhigeren Studienalltag sowie Möglichkeiten des Rückzugs in Natur und ländlichen Gegenden ist diese Uni auf jeden Fall geeignet! Die Modulangebote werden vielfältig aufbereitet und die Aufgaben sind spannend und anregend. Definitiv ein guter Ort, um eine Bildungsgrundlage zu schaffen, die einem den Einstieg ins weiterführende Arbeitsleben, insbesondere durch die vielen praktischen Anteile, möglich macht. (Maleen 2. Semester – BsC. Psychologie)

Top Ausbildung

Das Studium an der MHB ist gekennzeichnet durch die kleinen Lerngruppen und die damit verbundene Nähe zu den Dozierenden. Die Lehrveranstaltung sind dadurch persönlicher und ich merke, dass die Dozierenden an unserem Lernerfolg interessiert sind. Besonders die TRIK- und POL-Seminare gefallen mir, da man sich dort über Erfahrungen austauschen kann und nicht nur inhaltlich viel lernt, sondern auch persönlich zur Haltung als Psychotherapeutin. Katrin (5. Semester – BSc. Psychologie)

Aufnahme Skyline Neuruppin - Blick über den See nach Neuruppin

Mathe und Statistik im Psychologiestudium - ein Erfahrungsbericht

Mein Überlebenstipp für Mathe Statistik im Psychologiestudium: Keine Angst vor den “Ungeheuern”! Ein Erfahrungsbericht von Kilian, Psycholgiestudent der FU Berlin.

“Mathe? Statistik? Ich studiere doch Psychologie, weil ich keine Lust auf Zahlen habe!” – So oder so ähnlich dachte ich, als ich mein Psychologiestudium begann. Und ja, ich gebe es zu: Als ich das erste Mal “Inferenzstatistik” oder “Multiple Regression” hörte, wurde mir schon ein bisschen mulmig. Aber ich kann euch beruhigen: Es ist machbar, und am Ende sogar extrem spannend!

Am Anfang fühlte sich die Statistik-Vorlesung ein bisschen wie eine Fremdsprache an. Plötzlich redeten alle über Mittelwerte, Standardabweichungen und p-Werte. Mein erster Impuls? Panik! Mein schulischen Leistungen in der Mathe waren immer nur so mittelmäßig und ich fragte mich ernsthaft, ob ich den falschen Studiengang gewählt hatte.

Doch schnell merkte ich: Es geht nicht darum, ein Rechenkünstler zu sein. Viel wichtiger ist es, das Prinzip dahinter zu verstehen. Warum machen wir Statistik? Weil wir als Psycholog:innen wissenschaftlich arbeiten wollen!

Wir wollen herausfinden, ob eine Therapie wirklich hilft, ob ein Werbespot funktioniert oder ob bestimmte Persönlichkeitsmerkmale zusammenhängen. Und dafür brauchen wir Zahlen, um unsere Beobachtungen objektiv zu überprüfen.

Mein Tipp Nummer eins: Geht in die Übungen und stellt Fragen! Das ist der Ort, wo das Abstrakte greifbar wird. Die Dozierenden und Tutor:innen wissen genau, dass nicht jeder ein Statistik-Genie ist, und sie sind da, um zu helfen. Für mich waren die Tutorien und Lerngruppen entscheidend. Plötzlich wurden komplizierte Formeln zu logischen Schritten, und ich verstand, was ich da eigentlich berechne und warum.

Es war auch ein Aha-Moment, als ich merkte, dass wir im Psychologiestudium keine Ingenieursmathematik betreiben. Es geht um Anwendungsstatistik – darum, Daten zu sammeln, auszuwerten und vor allem zu interpretieren. Plötzlich konnte ich Studien kritisch hinterfragen, Nachrichtenartikel über psychologische Forschung besser einordnen und selbst Hypothesen aufstellen. Das ist echte Detektivarbeit!

Heute, nachdem ich meine Statistikmodule erfolgreich gemeistert habe, kann ich sagen: Ja, es war eine Herausforderung, aber eine, die sich gelohnt hat. Die “Ungeheuer” sind eigentlich eher freundliche Werkzeuge, die mir geholfen haben, die Welt (und die Psyche!) viel präziser zu verstehen. Also, lasst euch nicht abschrecken! Mit etwas Neugier, Beharrlichkeit und der Bereitschaft, Fragen zu stellen, werdet auch ihr zu Statistik-Meistern – oder zumindest zu kompetenten Statistik-Nutzern!

Der BaPsy-Test - dein Schlüssel zum Psychologiestudium

BaPsy als Booster: So verbessert der Studieneignungstest deine Chancen auf den Psychologie-Studienplatz!

Der Numerus Clausus (NC) für das Psychologiestudium an den öffentlichen Unis in Deutschland ist hoch. Aber das Abitur allein entscheidet nicht über deine Zulassung zum Studium. Hier kommt der BaPsy-Studieneignungstest ins Spiel: Er ist keine zusätzliche Hürde, sondern eine echte Chance, deine Eignung für das Psychologiestudium jenseits deiner Abiturnote unter Beweis zu stellen und damit deine Zulassungschancen massiv zu erhöhen.

Wie der BaPsy in die Bewerbung einfließt

Die meisten staatlichen Universitäten in Deutschland vergeben einen großen Teil ihrer Studienplätze im Rahmen eines sogenannten Auswahlverfahrens der Hochschulen (AdH). Das bedeutet, sie berücksichtigen nicht nur die Abiturnote, sondern ziehen weitere Kriterien heran. Und genau hier wird der BaPsy zu deinem Joker:

Die Kombinationswertung – Dein Gesamtscore

Die Universitäten bilden aus verschiedenen Kriterien einen “Gesamtscore” oder eine “Rangliste”. Der BaPsy-Test fließt dabei mit einem signifikanten Anteil in diese Wertung ein. Das typische Modell ist eine Kombination aus:

  • Abiturnote (z.B. 50% Gewichtung)
  • Ergebnis des BaPsy-Tests (z.B. 50% Gewichtung) Manchmal kommen noch weitere Kriterien hinzu, wie zum Beispiel die Noten in bestimmten Fächern (Mathematik, Deutsch, Biologie).

Der BaPsy ermöglicht es dir also, dein echtes Potenzial und deine spezifische Eignung für das Psychologiestudium unabhängig von deiner allgemeinen schulischen Leistung zu beweisen. Durch die Teilnahme am BaPsy zeigst du den Universitäten deine

Motivation: Du bist ernsthaft am Psychologiestudium interessiert und bereit, zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen.

Fähigkeiten: Der Test prüft gezielt Fähigkeiten, die für das Psychologiestudium relevant sind (logisches Denken, wissenschaftliches Verständnis, Statistikkenntnisse, Leseverständnis, etc.). Ein gutes Ergebnis belegt, dass du diese grundlegenden Kompetenzen mitbringst.

Wichtige Hinweise für deine Strategie

Universitätsabhängig: Jede Universität legt selbst fest, ob und wie sie den BaPsy in ihrem Auswahlverfahren berücksichtigt und wie stark er gewichtet wird. Informiere dich unbedingt auf den Webseiten deiner Wunschunis über die genauen Zulassungsmodalitäten für den Psychologie-Bachelor.

Volle Punktzahl im BaPsy anstreben: Auch wenn es freiwillig ist, den BaPsy zu absolvieren: Wenn eine Hochschule ihn berücksichtigt, wird ein gutes Ergebnis deine Chancen signifikant verbessern. Es ist also sehr empfehlenswert, ihn zu schreiben und sich gut vorzubereiten.

Standardisiert und fair: Der BaPsy bietet eine faire und bundesweit vergleichbare Möglichkeit, sich von anderen Bewerber:innen abzuheben.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der BaPsy-Test ist dein zusätzliches Ass im Ärmel. Er ist eine fundierte Möglichkeit, deine Leidenschaft und dein Talent für Psychologie zu zeigen, auch wenn dein Abischnitt nicht perfekt ist, und kann dir so den entscheidenden Vorsprung im Kampf um die begehrten Studienplätze verschaffen. Nutze diese Chance!

BaPsy: Um was geht's?

Der BaPsy (eigentlich: BaPsy-DGPs, kurz für “Studienfeldbezogener Beratungstest Psychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie”) ist ein bundesweit einheitlicher Studieneignungstest für das Bachelorstudium Psychologie, wie wir das oben schon beschrieben haben. Er wurde entwickelt, um deine Eignung für das Psychologiestudium unabhängig von deiner Abiturnote zu messen. Viele Universitäten nutzen das Ergebnis des BaPsy-Tests, um ihre Studienplätze zu vergeben. Es ist also eine zusätzliche Chance, deine Motivation und deine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen!

Warum gibt es den BaPsy-Test?

Ganz einfach: Psychologie ist super beliebt, und es gibt viel mehr Bewerber:innen als Studienplätze. Der Abiturschnitt allein ist nicht immer der beste Indikator dafür, ob jemand gut für das Psychologiestudium geeignet ist. Der BaPsy-Test soll dazu beitragen, die “richtigen” Studierenden für das Fach zu finden, indem er Fähigkeiten testet, die im Studium wirklich wichtig sind.

Was wird im BaPsy-Test getestet?

Der Test ist speziell auf die Anforderungen eines Psychologiestudiums zugeschnitten. Er prüft verschiedene Bereiche, die du im Alltag und im Studium brauchen wirst:

  1. Mathematisches Denken: Ja, hier kommt ein bisschen Mathe ins Spiel – aber keine Sorge, es geht um grundlegendes Verständnis und logisches Schlussfolgern, nicht um komplexe Analysis.
  2. Formale und informelle Schlussfolgerungen: Hier wird deine Fähigkeit getestet, aus gegebenen Informationen logische Rückschlüsse zu ziehen.
  3. Wissenschaftliches Denken: Dieser Teil prüft, wie gut du wissenschaftliche Texte verstehst und Hypothesen bilden oder bewerten kannst.
  4. Englischkenntnisse: Da viel Fachliteratur im Psychologiestudium auf Englisch ist, werden deine Lesefähigkeiten in diesem Bereich abgefragt.
  5. Psychologisches Wissen: Keine Panik, du musst kein Vorwissen haben! Hier geht es darum, wie gut du dir neue, psychologische Inhalte aneignen und merken kannst.

 

Wie läuft der BaPsy-Test ab?

Der Test findet einmal jährlich im Mai an verschiedenen Standorten in Deutschland statt. Du meldest dich online dafür an und wählst deinen Wunschtermin und -ort aus. Der Test selbst dauert mehrere Stunden und besteht aus verschiedenen Aufgabenblöcken. Die Ergebnisse werden dir dann zugeschickt und können von den Hochschulen bei der Bewerbung berücksichtigt werden.

 

Wie bereite ich mich am besten vor?

Das Wichtigste ist: Du kannst dich vorbereiten!

  • Informiere dich frühzeitig: Auf der offiziellen BaPsy-Webseite findest du alle wichtigen Termine, Anmeldefristen und detaillierte Informationen zum Testaufbau.
  • Nutze Übungsmaterialien: Es gibt offizielle Übungsaufgaben und oft auch empfohlene Literatur, um dich mit den Aufgabentypen vertraut zu machen.
  • Trainiere dein logisches Denken und Leseverständnis: Lies wissenschaftliche Texte (auch auf Englisch), übe dich in einfachen Matheaufgaben und versuche, Informationen schnell aufzunehmen und zu verarbeiten.
  • Bleib entspannt: Eine gute Vorbereitung nimmt dir die Nervosität.

 

Der BaPsy-Test ist eine großartige Möglichkeit, deine Eignung für das Psychologiestudium zu zeigen und deine Chancen auf einen Studienplatz erheblich zu verbessern. Nutze diese Chance!

Alle Infos zum Test gibt es unter www.studieneignungstest-psychologie.de.

Die nächsten Testtermine sind am 14. November 26 und am 22. Mai 2027. Für den Novembertermin musst du dich bis zum 15.08.26 anmelden, für den Termin im Mai 2027 läuft die Frist bis zum 15.02.2027. 

Psychologiestudium an der Medical School Berlin

Ein Beitrag der Medical School Berlin

Carla H. studiert im zweiten Fachsemester im Bachelor Psychologie der MSB Medical School Berlin. Wir haben nachgefragt….

Warum hast du dich dazu entschieden, an der MSB Medical School Berlin zu studieren?

Ich habe mich für die MSB entschieden, weil ich Anfang an toll beraten und betreut wurde. Sowohl die Mitarbeiter aus dem Hochschul- und Wissenschaftsmanagement aber auch die Professor:innen stehen mir während des Studiums immer zur Seite. Die Stadt selbst ist lebendig und inspirierend, was das Studium noch bereichernder macht. Außerdem schätze ich die vielfältigen Möglichkeiten für Praktika, Netzwerke und interdisziplinäre Zusammenarbeit, die mir an der MSB geboten werden.

Was gefällt dir am Psychologiestudium bisher am meisten?

Am meisten gefällt mir die Vielfalt der Themen, die wir behandeln – von Entwicklungspsychologie über Klinische Psychologie bis hin zu Arbeits- und Organisationspsychologie. Es ist spannend, menschliches Verhalten aus so vielen Blickwinkeln zu verstehen und zu erforschen. Außerdem schätze ich die praktischen Übungen und die Möglichkeit, das Gelernte direkt anzuwenden.

Welcher Aspekt des Studiums findest du am herausforderndsten?

Die wissenschaftliche Arbeit und das Verstehen komplexer Theorien sind manchmal ziemlich anspruchsvoll. Besonders das Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten und das kritische Hinterfragen von Studien erfordern viel Konzentration und analytisches Denken. Auch die Balance zwischen Uni und Freizeit ist manchmal herausfordernd.

Hast du Tipps für diejenigen, die noch überlegen, ob das Psychologiestudium das Richtige für sie ist?

Mein Tipp ist, sich wirklich mit den verschiedenen Bereichen der Psychologie auseinanderzusetzen und zu überlegen, ob dich das menschliche Verhalten, das Forschen und die Anwendung in der Praxis interessieren. Es ist hilfreich, Praktika zu machen oder Schnupperveranstaltungen zu besuchen, um einen realistischen Eindruck zu bekommen. Wenn du neugierig bist, gerne analytisch denkst und Freude am Verstehen menschlicher Zusammenhänge hast, könnte das Psychologiestudium genau das Richtige für dich sein.

Alle Infos zur MSB unter www.medicalschool-berlin.de

Deine Zukunft mit Psychologie: Welche Türen das Studium öffnet!

Junge Studentin spielt mit Kindern im Kindergarten
Studierende gemeinsam am Computer

Du fragst dich, was du eigentlich alles mit einem Psychologiestudium anfangen kannst? Die gute Nachricht ist: Psycholog:innen sind extrem vielseitig einsetzbar! Das Studium vermittelt dir nicht nur ein tiefes Verständnis für den Menschen, sondern auch wichtige analytische und methodische Fähigkeiten. Das macht dich in vielen Berufsfeldern zu einer gefragten Expertin oder einem gefragten Experten.

Es gibt nicht den einen Psychologenberuf, sondern eine breite Palette an spannenden Tätigkeiten. Hier sind einige der wichtigsten Berufsfelder, in denen du nach deinem Studium aktiv werden kannst:

Klinische Psychologie & Psychotherapie

Das ist wahrscheinlich das bekannteste Feld: Als Klinische Psychologin oder Klinischer Psychologe arbeitest du direkt mit Menschen, die psychische Belastungen, Störungen oder Krisen erleben. Das kann in Krankenhäusern, psychiatrischen Kliniken, Reha-Einrichtungen oder eigenen Praxen sein. Mit einer anschließenden Weiterbildung kannst du Psychotherapeut:in werden und Menschen mit Depressionen, Angststörungen oder Essstörungen therapieren.

Arbeits-, Organisations- & Wirtschaftspsychologie

In diesem Bereich kümmerst du dich um die menschliche Seite der Arbeitswelt und des Marktes. Für diese Berufsfelder könntest du auch ein Studium der Wirtschaftspsychologie absolvieren. Du findest Jobs in:

  • Personalentwicklung (HR): Hier geht es darum, Mitarbeiter:innen zu fördern, Teams zu entwickeln, Führungskräfte zu coachen und Personalprozesse zu optimieren.
  • Organisationsentwicklung: Du begleitest Unternehmen bei Veränderungen, hilfst bei der Verbesserung der Arbeitskultur oder der internen Kommunikation.
  • Markt- und Werbepsychologie: Du analysierst Konsumentenverhalten, entwickelst Marketingstrategien oder testest, wie Produkte und Werbung bei den Menschen ankommen.
 

Pädagogische Psychologie

Wenn du dich für Bildung und Entwicklung interessierst, ist das dein Bereich. Als Pädagogische Psychologin oder Schulpsychologe unterstützt du Schüler:innen bei Lernschwierigkeiten, berätst Lehrkräfte und Eltern oder arbeitest in der Bildungsforschung und -entwicklung. Auch in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung sind pädagogische Psycholog:innen gefragt.

Akademische Forschung & Lehre

Du liebst es, neue Erkenntnisse zu gewinnen und Fragen auf den Grund zu gehen? Dann könnte eine Karriere in der Forschung das Richtige für dich sein. An Universitäten, Forschungsinstituten oder in großen Unternehmen arbeitest du an Studien, analysierst Daten und trägst dazu bei, unser Wissen über die Psyche zu erweitern. Viele Psycholog:innen bleiben auch in der Lehre und bilden die nächste Generation aus.

Rechtspsychologie

Hier trifft Psychologie auf das Rechtssystem. Als Rechtspsychologin oder Rechtspsychologe erstellst du Gutachten für Gerichte (z.B. zur Glaubwürdigkeit von Zeugen oder zur Schuldfähigkeit), arbeitest in der Resozialisierung von Straftätern oder in der Familienrechtspsychologie.

Gesundheitspsychologie

In diesem Bereich geht es darum, Menschen dabei zu helfen, gesund zu bleiben oder mit Krankheiten besser umzugehen. Du entwickelst Präventionsprogramme, berätst zu gesunder Lebensführung oder arbeitest in der Patientenschulung und Rehabilitation.

Und noch viele weitere Nischen…

Die Psychologie ist ein riesiges Feld! Es gibt noch viele weitere spannende Bereiche wie die Verkehrspsychologie (z.B. Gutachten für die Fahreignung), Medienpsychologie (wie Medien unser Verhalten beeinflussen), Sportpsychologie (Mental-Training für Athlet:innen), Umweltpsychologie und viele mehr.

Dein Psychologiestudium öffnet dir also Türen zu einer Karriere, in der du wirklich etwas bewirken kannst – egal, ob du direkt mit Menschen arbeitest, forschst oder Organisationen optimierst. Das Wichtigste ist, dass du deine Interessen entdeckst und den Weg wählst, der am besten zu dir passt!

Wirtschaftspsychologie vs. Psychologie: Wo liegen die Unterschiede?

Du interessierst dich für die menschliche Psyche, aber auch für die Welt von Unternehmen, Märkten und Personal? Dann stehst du vielleicht vor der Frage: Ist ein klassisches Psychologiestudium das Richtige für mich, oder sollte ich direkt in die Wirtschaftspsychologie eintauchen? Beide Fächer sind faszinierend, haben aber unterschiedliche Schwerpunkte, die für deine Studienwahl entscheidend sein können.

Das klassische Psychologiestudium (oft auch als “Mono-Bachelor Psychologie” bezeichnet) ist in der Regel breiter angelegt und vermittelt dir eine umfassende wissenschaftliche Grundausbildung in allen Kernbereichen der Psychologie. Du lernst nicht nur, wie wir uns in Organisationen verhalten, sondern auch viel über klinische Störungen, Entwicklungsphasen, neurobiologische Grundlagen und die tieferen Mechanismen der menschlichen Psyche. Es ist der Weg, wenn du später vielleicht Psychotherapeut:in werden oder in der Grundlagenforschung arbeiten möchtest, aber auch viele andere Wege stehen dir offen. Der Fokus liegt stark auf fundierter psychologischer Theorie und Forschungsmethodik.

Die Wirtschaftspsychologie hingegen ist ein angewandtes Spezialgebiet und legt ihren Fokus, wie der Name schon sagt, auf die Schnittstelle zwischen Psychologie und Wirtschaft. Während du auch hier psychologische Grundlagen und Methoden lernst, liegt der Schwerpunkt direkt auf deren Anwendung in Unternehmen, im Marketing, im Personalwesen oder bei Konsumentenentscheidungen. Du tauchst tiefer in Themen wie Konsumentenverhalten, Personalentwicklung, Führung oder Organisationspsychologie ein und hast oft auch Module aus der Betriebswirtschaftslehre. Wenn dein Herz also klar für die Anwendung psychologischer Erkenntnisse in der Business-Welt schlägt, dann könnte ein direkter Einstieg in die Wirtschaftspsychologie genau der richtige und zielgerichtetere Weg für dich sein.

Wirtschaftspsychologie-Studiengänge werden zudem häufig an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) angeboten, was oft einen noch stärkeren Praxisbezug und kleinere Lerngruppen bedeutet. Im Gegensatz zum klassischen Psychologiestudium an Universitäten spielt der BaPsy-Test bei der Bewerbung für Wirtschaftspsychologie-Studiengänge an HAWs in der Regel keine Rolle; hier zählen oft andere Kriterien oder eigene Auswahlverfahren.

Kurz gesagt: Beide Wege sind spannend und wissenschaftlich fundiert. Die klassische Psychologie bietet dir eine breitere Basis, während die Wirtschaftspsychologie von Anfang an einen spezifischeren Anwendungsbezug zur Wirtschaft hat. Überlege, wo deine Leidenschaften und beruflichen Ziele am ehesten liegen!

Praktika vor dem Studium zur Berufsfeldüberprüfung

Für Schüler:innen und Abiturient:innen sind “echte” psychologische Praktika im Sinne von Therapie oder Diagnostik (die im späteren Studium Pflicht sind) kaum möglich, da dafür spezifisches Fachwissen und rechtliche Rahmenbedingungen notwendig sind.

Aber es gibt dennoch tolle Möglichkeiten, in psychologisch relevanten Feldern erste Erfahrungen zu sammeln und zu schauen, ob das Thema wirklich passt:

Einrichtungen mit sozialem/pädagogischem Schwerpunkt:

  • Krankenhäuser (insbesondere psychiatrische oder psychosomatische Abteilungen): Hier kannst du oft als Praktikant:in im Pflegebereich oder in der Betreuung von Patienten eingesetzt werden. Auch wenn du nicht direkt psychologische Aufgaben übernimmst, bekommst du Einblicke in den Stationsalltag, den Umgang mit Menschen in Krisen und die Zusammenarbeit von Therapeuten, Ärzten und Pflegekräften.
  • Rehabilitationskliniken: Ähnlich wie in Krankenhäusern, aber oft mit Fokus auf die Wiedereingliederung von Menschen nach Krankheiten oder Unfällen. Hier können auch psychologische Aspekte eine Rolle spielen.
  • Altenheime/Pflegeheime: Hier lernst du den Umgang mit älteren Menschen, oft auch mit Demenz oder anderen psychischen Beeinträchtigungen. Du kannst bei der Alltagsgestaltung helfen und beobachten, wie Fachkräfte mit den Bewohnern interagieren.
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderung: Dies können Wohnheime, Werkstätten oder Tagesstätten sein. Du lernst viel über Betreuung, Förderung und die psychologischen Herausforderungen, denen sich die Bewohner stellen müssen.
  • Jugendzentren, Schulsozialarbeit oder Nachhilfeeinrichtungen: Hier geht es um die Betreuung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen. Du kannst beobachten, wie pädagogische Fachkräfte mit Verhaltensauffälligkeiten oder Lernschwierigkeiten umgehen.
  • Kindergärten/Schulen (im Rahmen eines Sozialpraktikums): Auch hier bekommst du Einblicke in die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und die Gruppendynamik.

 

Einrichtungen im Bereich Arbeits- und Organisationspsychologie (indirekter Bezug):

  • Personalabteilungen in Unternehmen: Auch wenn du hier keine therapeutischen Aufgaben hast, kannst du Einblicke in die Bereiche Recruiting, Personalentwicklung, Mitarbeiterbetreuung und Teambuilding bekommen. Hier spielen psychologische Prinzipien eine Rolle, z.B. bei der Auswahl von Bewerbern oder der Motivation von Mitarbeitern.
  • Unternehmensberatungen: Wenn du Glück hast, gibt es Berater:innen, die sich auf Change Management, Führungskräfteentwicklung oder Teamentwicklung spezialisiert haben. Das ist ein Feld, das stark an die Organisationspsychologie angrenzt.
  • Marketingabteilungen: Auch hier geht es um die Psychologie des Menschen – wie Entscheidungen getroffen werden, welche Bedürfnisse existieren, wie man Zielgruppen anspricht.

 

Forschung und Wissenschaft (oft schwierig, aber manchmal möglich):

  • Universitäten/Forschungsinstitute: Manchmal bieten psychologische Lehrstühle oder Forschungsprojekte die Möglichkeit für ein kurzes Schülerpraktikum, in dem man bei administrativen Aufgaben, Datenerfassung oder der Vorbereitung von Studien assistiert. Hier ist oft eine Initiativbewerbung der beste Weg. Frage direkt bei Professoren oder wissenschaftlichen Mitarbeitern nach.

 

Tipps für die Praktikumssuche:

  • Beginne frühzeitig: Beliebte Praktikumsplätze sind schnell vergeben.
  • Sei proaktiv: Ruf an, schreib E-Mails, geh persönlich vorbei. Zeige echtes Interesse!
  • Formuliere klare Erwartungen: Erkläre in deiner Bewerbung, warum du ein Praktikum im psychologischen Bereich machen möchtest und was du dir davon erhoffst (z.B. Einblicke in den Berufsalltag, den Umgang mit Menschen, das Kennenlernen verschiedener Arbeitsfelder).
  • Sei offen: Auch wenn du nicht direkt psychologische Aufgaben übernehmen kannst, nutze die Chance, Fragen zu stellen, zu beobachten und zu lernen.
  • Nutze dein Netzwerk: Frage im Freundes- und Familienkreis, ob jemand Kontakte in relevanten Bereichen hat.
  • Schülerpraktikumsbörsen: Schau auf gängigen Praktikumsbörsen im Internet nach (z.B. MeinPraktikum.de, Praktikum.info, Jobbörse der Agentur für Arbeit). Filter dort nach sozialen, pädagogischen oder auch “Psychologie”-relevanten Berufsfeldern.

 

Alternativen zum klassischen Praktikum:

Nicht jeder findet sofort einen Praktikumsplatz. Hier sind weitere Ideen, um sich mit dem Thema Psychologie zu beschäftigen:

  • Hospitation bei Beratungsstellen: Manchmal ist eine kurze Hospitation möglich, um den Arbeitsalltag kennenzulernen.
  • “Schnupperstudium” an der Uni: Viele Universitäten bieten spezielle Programme für Oberstufenschüler an.
  • Offene Vorlesungen besuchen: Schau im Vorlesungsverzeichnis deiner Wunsch-Uni nach Einführungsvorlesungen in Psychologie und frag, ob du mal als Gast teilnehmen darfst.
  • Fachliteratur lesen: Es gibt tolle Bücher, die Psychologie anschaulich erklären (z.B. Sachbücher von Psychologen).
  • Psychologische Dokumentationen schauen: Es gibt viele seriöse Dokus, die Einblicke in psychologische Forschung oder Therapie geben.

 

Auch wenn ein Schülerpraktikum nur einen kleinen Einblick bieten kann, ist es eine wertvolle Erfahrung, um herauszufinden, ob deine Vorstellungen vom Psychologiestudium und den späteren Berufsfeldern mit der Realität übereinstimmen. Viel Erfolg bei der Suche!

Studienfinanzierung: So klappt's mit dem Geld fürs Psychologiestudium

Geld hängt an der Wäscheleine

Das Psychologiestudium ist eine spannende Reise, aber wie jede Reise braucht sie eine gute Planung – auch finanziell. Keine Sorge, es gibt viele Wege, dein Studium zu finanzieren, auch ohne das Sparschwein deiner Großeltern plündern zu müssen. Hier sind die wichtigsten Optionen und wo du dich informieren kannst:

BAföG: Dein Start ins studentische Leben

BAföG ist die bekannteste staatliche Unterstützung für Studierende in Deutschland. Es soll sicherstellen, dass jeder studieren kann, unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Was ist das? BAföG steht für Bundesausbildungsförderungsgesetz. Es ist eine staatliche Förderung, die zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als Zuschuss (also geschenktes Geld) ausgezahlt wird.

Wer bekommt es? Ob und wie viel BAföG du bekommst, hängt vom Einkommen deiner Eltern (oder deines Ehepartners), deinem eigenen Vermögen und deinem Bedarf ab.

Wo informiere ich mich? Die Studierendenwerke an jeder Hochschule sind die erste Anlaufstelle für BAföG. Sie beraten dich individuell und helfen dir beim Ausfüllen der Anträge. Schau auf der Webseite deines zuständigen Studierendenwerks nach oder vereinbare einen Beratungstermin! Die Bearbeitung dauert oft ein paar Wochen, also kümmere dich frühzeitig darum!

Jobben neben dem Studium: Praxiserfahrung und Einnahmen

Viele Psychologie-Studierende jobben neben dem Studium, um sich etwas dazuzuverdienen und gleichzeitig erste Praxiserfahrung zu sammeln.

Minijobs (bis 556 € pro Monat): Wenn du nicht mehr als 556 Euro im Monat verdienst, ist dein Einkommen in der Regel sozialversicherungsfrei. Das ist eine beliebte Option, da du kaum Abzüge hast.

Werkstudentenjobs: Als Werkstudent/in kannst du während der Vorlesungszeit bis zu 20 Stunden pro Woche arbeiten (in den Semesterferien auch mehr). Der Vorteil: Du bist von den meisten Sozialversicherungsbeiträgen befreit und sammelst oft relevante Praxiserfahrung in Unternehmen oder Forschungseinrichtungen.

Studentische Hilfskraft (HiWi): Eine tolle Möglichkeit, direkt an der Uni zu arbeiten! Du unterstützt Dozent:innen und Forscher:innen bei Projekten, in der Lehre oder in Bibliotheken. Das bringt dir nicht nur Geld, sondern auch wertvolle Einblicke in die akademische Welt und direkten Kontakt zu deinen Professoren. Halte Ausschau nach Aushängen an den Instituten oder schau auf den Jobportalen der Universität.

Wichtiger Tipp: Achte darauf, dass dein Job dein Studium nicht zu sehr beeinträchtigt. Eine gute Zeitplanung ist hier entscheidend!

Stipendien: Geld, das du nicht zurückzahlen musst

Die Vorstellung, dass Stipendien nur für Hochbegabte sind, ist ein Mythos! Es gibt tausende Stipendiengeber in Deutschland, die nach den unterschiedlichsten Kriterien fördern – nicht nur nach Noten.

Was gibt es? Von der Förderung nach Fachrichtung über politisches oder religiöses Engagement bis hin zu Stipendien für Studierende mit Migrationshintergrund oder aus bestimmten Regionen ist alles dabei. Einige fördern monatlich, andere einmalig für Projekte oder Auslandssemester.

Wo suchen? mystipendium.de und stipendiumplus.de sind große Datenbanken, die dir helfen, passende Stipendien zu finden.

Die Studienberatung deiner Hochschule hat oft Listen mit regionalen oder fachspezifischen Stipendien.

Die großen Begabtenförderungswerke (z.B. Studienstiftung des deutschen Volkes, Konrad-Adenauer-Stiftung, Hans-Böckler-Stiftung) sind ebenfalls eine Option, wenn du sehr gute Leistungen zeigst und gesellschaftliches Engagement mitbringst.

Tipp: Eine Bewerbung kostet Zeit, aber es lohnt sich! Du hast nichts zu verlieren, außer ein bisschen Zeit.

Studienkredite & Darlehen: Eine Option für später

Studienkredite sollten meist die letzte Option sein, da sie nach dem Studium zurückgezahlt werden müssen – oft mit Zinsen.

KfW-Studienkredit: Ein bekanntes Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau, das flexible Auszahlungen während des Studiums und eine zinsgebundene Rückzahlung nach dem Studium bietet.

Bildungsfonds/Bildungskredite: Auch andere Banken oder private Anbieter haben spezielle Kreditangebote für Studierende.

Wichtiger Hinweis: Informiere dich genau über die Konditionen, Zinssätze und Rückzahlungsmodalitäten, bevor du einen Studienkredit aufnimmst. Lass dich beraten!

Unser Rat: Mix & Match!

Die meisten Studierenden nutzen eine Kombination aus verschiedenen Finanzierungsquellen. Vielleicht BAföG plus ein Minijob? Oder ein Stipendium und Unterstützung von den Eltern? Informiere dich frühzeitig, plane vorausschauend und nutze die Beratungsangebote deiner Universität. Dann steht deinem Psychologiestudium finanziell nichts im Wege

Wir wünschen dir viel Erfolg auf deinem Weg ins Psychologiestudium und drücken dir die Daumen!

Impressum

Herausgeber: planZ Studienberatung, Petra und Patrick Ruthven-Murray GbR Carl-Herz-Ufer 31 in 12161 Berlin
Vertreten durch: Petra und Patrick Ruthven-Murray
Kontakt: Telefon: 030/61286923 | E-Mail: info@planZ-studienberatung.de | Website: www.planZ-Studienberatung.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV: Petra Ruthven-Murray
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