Neuregelung der Vergabe der Studienplätze in der Medizin

Die Kultusministerkonferenz hat die Neuregelung der Vergabe der Studienplätze in der Medizin verabschiedet. Details zur Vergabe werden sich in den kommenden Wochen sicherlich immer weiter abzeichnen.

Hier ist der aktuelle Stand vom 6.12.2018.

Die Abiturbestenquote wird von 20% auf 30% erhöht. Die Unterschiede in den Abiturnoten aus den Bundesländern werden weiterhin berücksichtigt.

Die zusätzliche Eignungsquote ersetzt die bisherige Wartezeitquote. Hier kommen nur schulnotenunabhängige Kriterien in Betracht. Für eine Übergangsphase von 2 Jahren, soll die Wartezeit weiterhin Berücksichtigung finden – mit abnehmender Bedeutung.

Die Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) verbleiben bei 60% der zu vergebenen Studienplätze. In der Quote muss künftig mindestens ein, bei Humanmedizin mindestens zwei  schulnotenunabhängige Auswahlkriterien erheblich in die Zulassungsentscheidung eingehen. Tatsächlich erfüllt bereits jetzt ein großer Teil der Auswahlverfahren diese Neuregelung. Neu ist, dass ein fachspezifischer Studieneignungstest wird als verbindliches Kriterium für die Auswahlentscheidung vorgegeben wird. Die AdH-Verfahren werden vermutlich künftig die folgende Struktur annehmen:

Zulassungsentscheidung Zahnmedizin = Abiturnote + fachspezifischer Studieneignungstest

Zulassungsentscheidung Humanmedizin = Abiturnote + schulnotenunabhängiges Auswahlkriterium + fachspezifischer Studieneignungstest

Die Änderungen treten frühestens zum Sommersemester 2020 in Kraft.

Die Berater von planZ unterstützen Sie gerne bei Ihrem Weg ins Medizinstudium. Gerade in den kommenden Jahren wird die ohnehin schon recht komplexe Vergabe der Studienplätze sicherlich durch Unsicherheit und Verwirrung geprägt sein.

Haben Sie Fragen, wie die Berater von planZ Sie unterstützen können?

Rufen Sie uns an: 030 61 28 69 23 oder schauen Sie sich unsere Angebote der Bewerberklasse Medizin an.

Quelle:  https://www.kmk.org/ [6.12.2018]

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