Was soll ich studieren? – Rechtswissenschaften / Jura!


Warum soll ich Rechtswissenschaften / Jura studieren?
Du magst die deutsche Sprache und kannst gut mit ihr umgehen. Das Formulieren und Argumentieren machte dir schon in der Schule große Freude. Gesetze und Paragraphen geben der Gesellschaft einen Rahmen und Struktur. Du magst es in diesen Strukturen zu denken, und logische Schlüsse aus verschiedenen Aussagen zu extrahieren. Als Jurist werden Konfliktsituationen später zu deinem Alltag gehören. Wenn sich Menschen streiten, dann bist du gefragt. Du magst es zu diskutieren und dich im Gerichtssaal mit anderen zu messen. Dabei bleibst du immer cool, rational und objektiv.

Was macht man denn da eigentlich im Studium?
Kern des Studiums ist es Gesetze zu verstehen, zu interpretieren und anwenden zu lernen. Dabei gibt es folgende rechtswissenschaftliche Felder: Bürgerliches Recht, Strafrecht, Öffentliches Recht und Verfahrensrecht mit europarechtlichen Bezügen. Darüber hinaus gibt es die geschichtlichen, philosophischen und gesellschaftlichen Grundlagen, die im Studium vermittelt werden.

Was gibt es konkret für Studiengänge in Rechtswissenschaften / Jura?
Die Rechtswissenschaften an der Universität werden nach wie vor mit dem 1. Staatsexamen abgeschlossen. Das bedeutet, dass nach einer Regelstudienzeit von 8 Semestern (kann auch länger gehen) eine staatliche Prüfung zum Abschluss des Studiums führt.
Danach kommen das zweijährige Referendariat und dann das 2. Staatsexamen.
Vereinzelt gibt es erste Studiengänge in den Rechtswissenschaften, die nach 6 Semestern mit dem Bachelor of Law abgeschlossen werden. Darüber hinaus gibt es wirtschaftsrechtliche Studiengänge: eine Mischung aus BWL und Jura, die ebenfalls mit dem Bachelor abgeschlossen werden.

Wichtig zu wissen: Rechtsanwalt, Staatsanwalt oder Richter kannst du nur werden, wenn du Volljurist bist, also beide Staatsexamina erfolgreich abgelegt hast.

Wie sieht denn die Zukunft von Rechtswissenschaftlern und Juristen aus?
Die Abschlussnote ist relativ entscheidend für den weiteren Werdegang. Bei den öffentlichen Stellen kommt es sogar nur auf die Note an. Bei größeren Kanzleien oder Unternehmen ist ein Dr. oder Master (L.L.M.) mehr oder weniger ein Muss, neben der mindestens befriedigenden Examensnote. Es gibt auch in den Arbeitsverträgen für Absolventen der Rechtswissenschaften eine starke Tendenz zu befristeten Verträgen.
Die Einstiegsgehälter sind sehr unterschiedlich und starten bei 40.000 Euro pro Jahr und können auf über 100.000 Euro rauf gehen. ISA, das Informationssystem Studienwahl und Arbeitsmarkt der Universität Duisburg-Essen, gibt für den Zeitraum von 2008 – 2012 die Arbeitslosenquote bei den Juristen mit 2,8 Prozent an. Das ist im akademischen Vergleich unterdurchschnittlich.

Ein spannendes Video zu den Rechtswissenschaften gibt’s übrigens auch auf Studienwahl.TV!

Wenn du Hilfe bei der Studienwahl brauchst, nicht sicher bist, ob und was du studieren sollst, beraten wir dich gerne:
Studienberatung Bachelor

Und natürlich haben wir auch zum Jurastudium ein paar Buchtipps für euch zusammengestellt!

 

 

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