Was soll ich studieren? – BWL oder Management!


Warum soll ich BWL / Management studieren?
Du interessierst dich für wirtschaftliche Themenfelder, bist in deinem Freundeskreis und auch sonst eher einer der Personen, die den Ton angibt und du organisierst und planst gerne. Du nimmst Dinge in die Hand und löst gerne Probleme. Pragmatisch eben. In Mathe bist du gut unterwegs und du diskutierst gerne, egal ob über Geschichte, Politik oder Privates.

Was macht man denn da eigentlich im Studium?
Also relativ dominant ist in jedem Fall die Mathematik. Du hast Mathematik als Grundlagenfach, aber auch in Fächern wie Statistik, Informatik, Produktionslehre oder VWL ist Mathe ein wichtiges Thema. Ansonsten ist Englisch natürlich relativ bedeutsam, da es die weltweite Business Sprache schlechthin ist. Weitere klassische Fächer der BWL sind Buchhaltung, Rechnungswesen, Marketing, Recht, Investition & Finanzierung, Personalmanagement, Organisation & Management, Unternehmensführung und Umweltmanagement.

Was gibt es konkret für Studiengänge in BWL und Management?
Es gibt natürlich gerade an Universitäten das ganz klassische BWL Studium. Aber mittlerweile gibt es gerade an Hochschulen viele Studiengänge mit einer klar funktionalen Ausrichtung, wie Marketing, Controlling oder Personalmanagement. Dann gibt es spezifische Branchenausrichtungen, wie Modemanagement, Tourismusmanagement, Bankbetriebswirtschaftslehre, Sportmanagement oder Umweltmanagement. Zu guter Letzt gibt es die Verbindung von BWL mit anderen Wissenschaftsdisziplinen wie Wirtschaftspsychologie, Wirtschaftsingenieurwesen, Medienwirtschaft oder Wirtschaftsgeografie, um einige der häufigsten Beispiele zu nennen.

Wie sehen denn die Zukunft und die beruflichen Chancen von Absolventen der BWL und des Management aus?
Seit Jahren wird immer wieder geschrieben, es gäbe zu viele Absolventen, der Peak sei erreicht. Es gibt über 220.000 BWL Studenten in Deutschland und mittlerweile sind es über 70.000 Studienanfänger pro Jahr. Regelmäßig sagen deshalb verschiedene Experten es geht bald bergab mit den BWLern. Dem ist aber seit Jahren nicht so und ganz im Gegenteil, sie sind nach wie vor gefragt.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung fand in einer großen Studie im Jahr 2012 heraus, dass BWL-Absolventen, nach Zahn- und Humanmedizinern, das höchste durchschnittliche Einkommen haben. Nach einem Spiegelartikel können BWL Absolventen mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt von über 40.000 Euro pro Jahr rechnen. Allerdings ist ein abgeschlossenes Studium mit einigermaßen guten Noten kein Selbstläufer auf dem Karriereweg.

Wir empfehlen, bereits im Studium ausführlich über die persönlichen Einsatzmöglichkeiten in der Praxis nachzudenken und den Berufseinstieg nach dem BWL-Studium gut zu planen: Dazu gehören Praktika bei verschiedenen Unternehmen im In- und Ausland, die Teilnahme an Unternehmensplanspielen und kleineren unternehmensnahen Forschungsarbeiten und freiwilliges Engagement in den unterschiedlichsten Projekten können dein Türöffner für einen guten Berufseinstieg sein. Besuche unbedingt die Karrieremessen deiner Uni oder Hochschule, informiere dich im Netz und in der Zeitung, ob spannende Firmen in deiner Nähe Karrieretage anbieten und verschaffe dir einen guten Marktüberblick, damit du in Vorstellungsgesprächen punkten kannst. Neben praktischen Erfahrungen spielen Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte – durch die du deine unterkulturelle Kommunikationsfähigkeit trainieren und unter Beweis stellen kannst – aber auch IT-Kenntnisse, wie der Umgang mit gängiger Office- und Business-Software, mit Social-Media-Anwendungen, etc.) eine wichtige Rolle beim Berufseinstieg.

Hilfe bei der Wahl der passenden Berufs- und Studienrichtung bieten wir dir gerne mit unserer Studienberatung Bachelor und der Studienberatung Master.

 

 

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