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Ein sehr häufig genannter Grund in Studienabbruchstatistiken sind finanzielle Probleme im Studium. So haben viele die Kosten des Studierens nicht richtig eingeschätzt und scheitern mit ihrem Finanzkonzept. Andere versuchen die Kosten im Studium über diverse Nebenjobs zu finanzieren, was meist zu langen Studienzeiten und schlechten Prüfungsleistungen führt. Aus diesem Grund sollte bereits vor dem Studium eine realistische Planung durchgeführt werden, in der die tatsächlichen Kosten abgeschätzt werden denen auch die Finanzierung gegenübergestellt wird.
Die Planung der Studienfinanzierung ist von herausragender Bedeutung. Grob über den Daumen gepeilt kann gesagt werden, dass ein Semester ca. 5.000 Euro kostet. Für ein gesamtes Studium fallen so sehr schnell 50.000 Euro an. Bei solchen Beträgen sollten sich angehende Studenten unbedingt Gedanken über die Finanzierung und deren Vor und Nachteile machen.
Fehlt im Studium das notwendige Geld, müssen viele Studenten in Nebenjobs die Finanzlücken decken. Dies kann unter Umständen zu einer hohen Belastung und somit zu schlechteren Leistungen im Studium führen. Im Extremfall kann sich das Studium durch Finanzierungsprobleme erheblich verlängern. Die folgende Checkliste sollte vor Studienbeginn ausgefüllt werden. Neben der Studienförderung [19% der Studierenden erhalten BAföG] wird das Studium in der Regel durch Nebenjobs finanziert [Alte Bundesländer 70%, neue Bundesländer 56%]. Dennoch stehen etliche Möglichkeiten der Förderung zur Verfügung. |
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