Erfahrungsbericht – Auswahlverfahren Zeppelin Universität


Charlotte D. hat letztes Jahr eine Studienberatung bei uns gemacht. In der Beratung haben wir – neben einigen weiteren – auch die kleine, aber sehr feine Zeppelin Universität in Friedrichshafen empfohlen. Für alle, die sich ebenfalls an der ZU in Friedrichshafen bewerben wollen, hat Charlotte netterweise einen kleinen Erfahrungsbericht zum Auswahlverfahren verfasst. Lest selbst….

In Friedrichshafen hat man schon den Kick-Off erfolgreich gemeistert, wenn man zum Assessment Center eingeladen wird.

Die Anreise nach Friedrichshafen dauert von Berlin etwas, aber man sollte möglichst probieren an der Campusführung teilzunehmen und dadurch die Uni kennen zu lernen, aber auch seine möglicherweise zukünftigen Kommilitonen.

Der erste Tag beginnt und endet mit einem gemeinsamen Abendessen. Vor dem gemeinsamen Abendessen wird man in die Gruppen für den nächsten Tag eingeteilt. Übernachtungsmöglichkeiten werden von der ZU gestellt. Allerdings muss man sich mit einer anderen Person ein Doppelzimmer teilen. Für eine Nacht ist das allerdings nicht weiter schlimm und am nächsten Tag muss man auch relativ zeitig aufstehen, denn der Auswahlprozess ist in mehrere Stufen eingeteilt.

Als erstes wird man zum Ort seiner Fallstudie gefahren. Dort wird man in Gruppen eingeteilt und muss eine Aufgabenstellung bearbeiten muss und präsentieren. Dieser Ablauf ist zeitlich sehr eng getimed und auf die Einhaltung wird penibel geachtet.

Sobald man zurück auf dem Unigelände ist beginnen die Tests. Jeder muss einen Englisch- und Mathetest machen. Wenn man sich für den Studiengang entscheidet, der sich mit Kommunikationswissenschaften beschäftigt, muss man zusätzlich einen Aufsatz zu einem gegebenen Thema schreiben. Wirklich vorbereiten oder lernen muss man für die Tests nicht. Es wird viel Basiswissen abgefragt und es ist vor allem wichtig, dass man zeigt, dass man in einer kurzen Zeit viele Aufgaben abarbeiten kann.

Die letzte Station sind die Auswahlgespräche. Ein Gespräch ist mit einem Professor und einem Vertreter aus dem öffentlichen Dienst bzw. einem öffentlichen Unternehmen. Hier erzählt man über sich selber, seinen Vorstellungen von einem Studium an der ZU und man bekommt Feedback zu seinem Auftreten während der Fallstudien. Trotzdem muss man auch Frage beantworten, welche inhaltlich zu seinem gewünschten Studienfach passen. Desweitern bekommt man die Chance dem Vertreter der Universität Fragen zu stellen-gern auch kritische.

Im zweiten Gespräch hat man einen Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeiter der Universität sich gegenüber. Diese gehen vor allem auf die Antworten ein, welche man bei Kick-Off gegeben hat und hinterfragen die eigene persönliche Motivation. Auch ihnen darf bzw. soll man Fragen stellen. Auch hier braucht man keine Berührungsängste haben. Jedes Gespräch geht etwa 30-45 min.

Insgesamt kann man sagen, dass das Auswahlverfahren nicht einfach ist, aber eine Hürde ist, die man überwinden kann. Auch für die ZU ist es wichtig, dass sie sich gut vermarkten. Schließlich möchten sie Leute finden, die gut sind und die ihre Studiengebühren zahlen. Sehr intersannt ist auch zu wissen, dass die ZU kein bestimmtes Kontingent an Plätzen hat, sondern nur den Leuten eine Studienplatz anbieten, von denen sie überzeugt sind. Wer einmal einen Platz von der ZU angeboten bekommen hat, muss auch dieses Verfahren kein zweites Mal durchlaufen und kann jeder Zeit zur ZU wechseln.

Email this to someoneShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on Twitter

Hinterlasse einen Kommentar