Erfahrungsbericht – Auswahlgespräch International Fashion Retail Management – HS Reutlingen


Charlotte D. hat letztes Jahr eine Studienberatung bei uns gemacht. In der Beratung haben wir – neben einigen weiteren – auch den Studiengang International Fashion Retail Management an der Hochschule Reutlingen empfohlen: Einen der wenigen Management-Studiengänge an öffentlichen Hochschulen, die sich konkret auf den Modemarkt spezialisieren. Zum Auswahlgespräch hat Charlotte dankenswerterweise einen kleinen Erfahrungsbericht verfasst:

Für Reutlingen wird man nach dem Einreichen seiner Unterlagen für das Assessment Center eingeladen. Wenn man nicht aus der Nähe kommt, ist man am zweiten Tag dran.

Bei einer Modeuniversität macht man sich natürlich doppelt Gedanken was man anzieht. Mit Jeans und Bluse macht man nichts falsch bzw. Jeans und Hemd. Natürlich kann man auch hier seine modischen Freiheiten ausleben und sich präsentieren. Die Atmosphäre ist aber allgemein sehr entspannt und leger.

Es ist eine große Gruppe Mädchen und einige Jungs, die alle genauso nervös sind wie man selber. Diese Gruppe wird dann in kleinere Gruppen á sechs Leute geteilt.

Die erste Aufgabe ist eine Gruppendiskussion, in der einem der Standpunkt zugewiesen wird. Durch die verschiedenen Charaktere in der Gruppe kann man ganz sich selber bleiben und sollte sich dort nicht verstellen. Wir sollten diskutieren, ob es für einen Online-Versandhandel rentable wäre, einen Store zu eröffnen.

Nach einer Pause kommt es zur Gruppenarbeit. Wir sollten ein Konzept für ein Modefestival entwerfen und dieses anschließend präsentieren. Bei der Präsentation muss jeder teilnehmen und für die gesamte Erarbeitung ist ein Rahmen von 30 min abgesteckt, welcher doch sehr knapp ist. Allerdings macht die Aufgabe viel Spaß und jeder kann seine Ideen einbringen.

Nach einer weiteren und letzten Pause geht es in die Einzelgespräche, die um die 15 min dauern. Man hat einen Personaler aus der Wirtschaft und einen Vertreter der Universität im Gespräch. Dort kann man totales Glück haben oder Pech wie diese eingestellt sind und was sie fragen. Man muss sich so oder so auf kritische und provozierende Fragen einstellen und sollte sich unbedingt nochmal mit seinem Lebenslauf vertraut machen und im Vorhinein eine kurze Selbstpräsentation üben. Diese sollte nicht mehr als eine Minute dauern.

Im Großen und Ganzen macht das ganze Assessment Center aber Spaß, die Leute sind nett und auch wenn man keinen Studienplatz bekommt, hat man etwas fürs Leben gelernt und kann stolz sein, dass man unter die besten 100 Bewerber von 500 Bewerbern gekommen ist.

Dank dir Charlotte! Wir hoffen, du konntest mit diesem Erfahrungsbericht vielen anderen Mut machen, am Auswahlverfahren teilzunehmen. Auch wenn es in Reutlingen nicht geklappt hat, war es dennoch eine wertvolle Erfahrung, die ihr für die Auswahlverfahren an anderen Hochschulen die nötige Gelassenheit vermittelt hat.

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