Der Weg ins Topmanagement!


erfolgreicher geschäftsmann jubelt

Viele junge Menschen haben den Traum im späteren Berufsleben einen Job im Topmanagement zu bekommen. Wer sich einen Platz in den elitären Führungsebenen der größten Unternehmen erarbeiten möchte, sollte früh mit einer aktiven Karriereplanung beginnen. Die Basis ist in jedem Fall ein sehr gutes Abitur, welches den Weg in ein renommiertes Studium sichert. Doch damit alleine ist es nicht getan. Neben guten Noten und einer hohen Leistungsbereitschaft werden auch soziales Engagement, kulturelles Interesse und Vielseitigkeit in der Persönlichkeit verlangt. Dieser Anspruch spiegelt sich auch in den Auswahlverfahren der Kaderschmieden wider. In richtigen Assessment Center werden die Bewerber auf Herz und Nieren geprüft und nur die Besten zugelassen.

Die Wahl der richtigen Hochschule fällt dabei gar nicht so leicht. Abgesehen, von den immensen Kosten, die vor allem bei den renommierten Business Schools anfallen ist auch gar nicht sicher, ob diese Studiengänge wirklich den Einstieg in die Führungsetagen ermöglichen. Eine Studie des Elitenforschers und Soziologen Michael Hartmann zeigt, dass von den 529 Vorstandsmitgliedern der 100 größten Unternehmen in Deutschland, die meisten ein ganz normales Studium an einer staatlichen Universität absolviert haben. Laut dieser Studie aus dem Jahr 2014 waren die Topstandorte die Uni Karlsruhe (KIT), die Uni Köln, die RWTH Aachen, die Uni Mannheim und die LMU in München. Über 15% der Vorstände der untersuchten Unternehmen stammen von einer dieser fünf Standorte. Insgesamt zeigte sich jedoch, dass die Führungsetagen breit auf die Universitäten des Landes verteilt sind. Allerdings war der Anteil der Absolventen von Fachhochschulen recht niedrig. Daneben fällt auf, dass Universitäten mit einem technischen Fokus weit vorne liegen.

Wer also als Topmanager Karriere machen möchte, sollte sich weniger auf den Ruf der Hochschule konzentrieren, sondern auf die Leistung im Studium und vor allem die Netzwerke. Ein Studium an einer Universität hilft – ein Studium an einer elitären Business School ist nicht unbedingt notwendig. Wichtiger sind die akademischen Leistungen, ein gutes Netzwerk, ein universitäres Studium und ein möglichst hoher Bildungsabschluss.

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